Liebfrauenkirche zu Fischerhude Liebfrauenkirche zu Fischerhude
Der erste sakrale Bau wurde um das Jahr 1195 in Fischerhude eingeweiht und von Karmeliter Mönchen aus Köln betreut. Es war zunächst nur eine kleine Kapelle, in der die Verstorbenen aufgebahrt wurden, bevor sie auf dem Kirchhof in Wilstedt beerdigt wurden.
1494 erweiterte Bischof Conrad von Verden die Kapelle zu einer Suffragan Kirche und weihte sie der Jungfrau Maria.
Nach der Reformation und in Ermangelung eines eigenen Pastors übernahmen Schullehrer einen Teil der seelsorglichen Aufgaben.
Die Gemeinde legte 1825 den ersten eigenen Friedhof an und baute 1841 eine Pfarrkirche am Ort der alten Kapelle; doch der Wunsch nach einem eigenen Pastor wurde erst im Jahre 1852 Wirklichkeit.
1859 wurden 39 der ältesten Fischerhuder Grabsteine aus Wilstedt zurückgeholt und der eigene Kirchhof damit umfriedet.
1864 erhielt die Kirche einen Kirchturm und 1886 die Apsis.
Im Jahr 1987 wurde die Kirche letztmalig renoviert.
Neben den Gottesdiensten finden hier zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt.
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